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Mercedes EQE SUV – Das sind die Preise

Der Mercedes EQE SUV ist ab sofort bestellbar. Zu haben sind drei Motorisierungen sowie Hinter- und Allradantrieb. Das Maximum stellt vorerst der AMG EQE 43 dar mit 476 PS Leistung. Zum Bestellstart wurden natürlich auch die Preise bekannt gegeben, die teilweise mehr als 25'000 Franken über den deutschen Preisen liegen.

Veröffentlicht am 16.12.2022

Mercedes erweitert seine vollelektrische EQ-Flotte stetig weiter. Neuestes Pferd im Stall ist der EQE SUV, der ab sofort bestellbar ist. Zu haben sind drei Motorisierungen zwischen 292 PS und 476 PS, wobei die aktuell stärkste Variante der AMG EQE 43 4matic ist. Die Preise starten bei 104'300 Franken für den Basis-EQE 350+. Der AMG 43 kostet mindestens 148'600 Franken. Happig, zumal die Modelle in Deutschland umgerechnet schon knapp 19'000 beziehungsweise gut 25'000 Franken günstiger zu haben sind.

Noch stärkerer AMG in Sicht

Der EQE SUV teil sich eine Basis mit der EQE Limousine und setzt auf die gleichen Antriebe. Hier wie dort markiert der 350+ mit 292 PS, 565 Nm Drehmoment und Hinterradantrieb den Einstieg. Optional ist auch Allradantrieb zu haben, wobei mit dem zweiten E-Motor das Drehmoment auf 765 Nm ansteigt. Darüber rangiert der 500er mit 408 PS und 858 Nm Drehmoment.


Die Nadelstreifen in der Frontverkleidung sollen an die Panamericana-Grills der Verbrenner-
Modelle erinnern und kennzeichnen auch bei den EQs die AMG-Versionen.

Das höchste der Gefühle ist der EQE 43 4matic mit 476 PS und ebenfalls 858 Nm. Trotz rund 2,5 Tonnen Leergewicht beschleunigt das 4,86 Meter lange SUV in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Wer noch mehr Leistung und Tempo braucht, muss auf den 687 PS starken AMG EQE 53 warten. (Der Mercedes EQE im auto-illustrierte-Test!)

Bis zu 581 Kilometer Reichweite

Gespiesen werden die E-Motoren immer von einer 90,6-kWh-Batterie (netto), die im 350+ für rund 581 Kilometer Reichweite (WLTP) langen soll. Der 43er bringt es noch auf 468 Kilometer. Aufgeladen werden können alle Modelle am DC-Schnelllader mit maximal 170 KW. Mit Wechselstrom sind maximal 11 kW möglich. Die Konkurrenz bietet hier teilweise bis zu 22 kW.

Reichhaltige Serienausstattung

Serienmässig an Bord ist immer eine Wärmepumpe, welche mit der Abwärme von Antrieb und Batterie den Innenraum aufheizen kann. Ebenfalls frei Haus liefert Mercedes einen aktiven Spurhalteassistenten, einen Totwinkelwarner sowie einen adaptiven Abstandstempomaten. Stets an Bord ist auch der grosse, vertikal montierte Infotainment-Screen wie in der aktuellen S-Klasse. Den Hyperscreen des EQS gibt es auch im EQE gegen Aufpreis.


Optional ist für den EQE SUV auch der Hyperscreen mit drei integrierten Bildschirmen zu haben.

Beim AMG 43 gibt es zusätzlich ein Panoramadach, ein Burmester-3D-Soundsystem, AMG Track Pace, LED-Projektionsscheinwerfer sowie eine Hinterachslenkung, die den Wendekreis drastisch verkleinert und für mehr Dynamik in Kurven sorgt. Das mildert die Preise zumindest etwas, erklärt aber nicht die gesalzenen Unterschiede zu unseren nördlichen Nachbarn.

Text: Moritz Doka
Bilder: Mercedes

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