Nico Müller bei Peugeot

Von den Ringen zu den Löwen

Nico Müller schliesst sich dem Löwenrudel an. Eben noch gab er seinen Abschied bei Audi und in der DTM, findet er sich jetzt bei Peugeot wieder, um in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) um den Le-Mans-Sieg und die Weltmeisterschaft zu kämpfen.

Veröffentlicht am 15.09.2022

Die FIA World Endurance Championship (FIA WEC) und Le Mans sind für die Schweizer Piloten ein gutes Pflaster. Das haben Marcel Fässler, Neel Jani und andere Piloten zu genüge unter Beweis gestellt. Mit Nico Müller kann jetzt der nächste in ihre Fussstapfen treten. Im besten Rennsportalter wurde der 30-Jährige vom Team Peugeot TotalEnergies verpflichtet, um für den Rest des Jahres in der Hypercar-Klasse am Test- und Entwicklungsprogramm des PEUGEOT 9X8 zu arbeiten, bevor er 2023 in der WEC sowie an der prestigeträchtigen 100. Auflage der 24 Stunden von Le Mans startet.

Step by Step

Damit geht er den nächsten Schritt in seiner Karriereleiter, nachdem Audi sein Projekt bis auf Weiteres auf Eis gelegt hat. «Ich bin begeistert, Teil dieses Abenteuers zu sein und die Aussicht, 2023 mit dem Team Peugeot TotalEnergies in der FIA WEC anzutreten», sagt er. «Für mich ist es eine grosse Chance, zu einem Hersteller zu wechseln, der in Le Mans und im Langstreckensport eine so illustre Bilanz vorzuweisen hat, vor allem angesichts des neuen Reglements und des zu erwartenden engen Wettbewerbs.»

Müller, der sich über Kart, Einsitzer, DTM, Formel E und Langstreckenrennen im Motorsport hochgearbeitet hat, wird sich in seinem neuen Team nicht gänzlich auf unbekanntem Terrain bewegen. Loïc Duval und Jean-Eric Vergne trifft er auf Fahrerkollegen, die er nicht erst gestern kennt. Er wird in Kürze den Peugeot 9X8 testen, bevor er dann in den kommenden Monaten sein Renndebüt gibt. «In meinen Augen ist es das auffälligste Hypercar! Vor allem aber hat es echtes Potenzial, wie die Fortschritte in Fuji zeigen. Ich habe volles Vertrauen in das Team und seine Fähigkeit, es zu einem Gewinner zu machen.»

Olivier Jansonnie, Direktor des Teams Peugeot TotalEnergies: «Nico ist ein talentierter Fahrer mit einer beeindruckenden Bilanz in verschiedenen Rennserien – einschliesslich der FIA WEC. Er ist in diesem Jahr einen LMP2-Prototypen gefahren und hat die Art von Geschwindigkeit und Konstanz gezeigt, die wir von unseren Fahrern erwarten.»

Text: Jörg Petersen
Fotos: Peugeot

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